| Chiang Mai |

Thailands wichtigstes Kunsthandwerkszentrum. Bekannt für qualitativ hochwertige Holzschnitzereien (Möbel, Elefanten in versch. Größen und Puppen), Antiquitäten, Seide, Celadon Keramiken, Baumwoll-, Lack- und Korbwaren, sowie Silberschmuck und Opiumpfeifen. Berühmt für ihren großen Nachtmarkt sind Richtung Osttor die Tapae Road und ein Markt Nähe Chang Klan Road. Edelsteine und Schmuck (auch von Stämmen aus den Bergen) werden am Südtor bei den Silberschmieden in der Wualai Road angeboten. Die Lackwarenhersteller sind direkt dahinter an der Straße nach Chom Thong. Wat Chedi Luang 1465 zerstörte ein Erdbeben teilweise den Tempel mit seinem massivem Chedi (Haupt-Pagode). Von der ursprünglichen Höhe von 90 m, sind heute noch 60 m übrig. Hier befindet sich auch der Grundstein der Stadt (Lak Muang) und den Baum unter dem Budda die Erleuchtung fand, den heiligen Bodhibaum. |
 Wat Chiang Mai
König Mengrai der Gründer der Stadt, erbaute den ältesten Tempel an der Rajpakini Road. Fünfzehn Elefantenfiguren stützen den Chedi. Von der Gründung Chiang Mais erzählt eine Tafel in alter Thai-Schrift am Haupteingang. Phra Sal Tang Kamani, eine über tausend Jahre alte, kristallene Buddhastatue mit goldenen Haaren, die aus Lopburi stammen soll und eine in einem marmornem Flachrelief im indischen Stil des 8 Jahrhunderts, befinden sich in diesem Tempel.
Wat Ku Tao
1613 wurde dieses einmalige Chedi für die Asche eines burmesischen Herrschers erbaut. In jeder Nische der fünf kleiner werdenden Kugeln steht eine Buddhastatue.
Wat Phra That Doi Suthep
Das hoch oben gelegene Wahrzeichen der Stadt. Dieser goldene Chedi beherbergt Buddha-Reliquien aus dem 16. Jahrhundert . Wenn man vom Chiang Mai Zoo an den Fuß der Treppe - die mit genau 290 Stufen zum Tempel hinaufführt - kommen will, hat man eine ca. 12 km lange, hügelige Fahrt vor sich.
Wat Phra Singh
In der sehenswerten Lai Khan Kapelle befindet sich die im Sukothai-Stil hergestellte Phra Buddha Sihing Buddhastatue. Der bekannte Tempel wurde 1345 errichtet.
Wat Suan Dok
Wurde im 14. Jahrhundert von einem Herrscher als Lustgarten errichtet.
Chiang Mai Nationalmuseum
In der Nähe vom Fluß Ping an der nördlichen Umgehungsstraße gelegen. Es gibt dort Ausstellungen von Objekten im Ang Thong-, Chiang Saen-, Lop Buri- und Sukothai-Stil.
Chiang Mai Zoo
Bereits der größte Zoo Thailands, soll aber nochmals erweitert werden. Über hügelige Pfade wandernd kann man eine große Anzahl Tiere beobachten. Auch der schattige botanische Garten Huey Kaeo Arboretum, der ganz in der Nähe liegt, lädt zum Spazieren ein.
Attraktionen in der Provinz
Das Dorf Bor Sang ist berühmt für seine handbemalten, bunten Papierschirme. Drei Kilometer weiter liegt San Kamphaeng in der Seide- und Baumwolle noch per Hand gewebt werden. Auf der Straße dorthin gibt es jede Menge Werkstätten und Manufakturen, bei denen man den Arbeitern zusehen kann. Man kann die Waren dann auf dem dortigen Markt erwerben. Besonders die Seiden-Sarongs die berühmt für ihre typischen Muster sind entstehen hier - unter Verwendung der überlieferten Abbindetechnik (Mut Me) - vor der Einfärbung. Für die Farbe wurden früher Naturfarben aus Erde, Wurzeln, Beeren oder sogar Insekten verwandt.
Die Roong Aroon Hot Springs die heißen Quellen von San Kamphaeng, bei denen in dem Kurhotel das heiße Mineralwasser direkt ins Zimmer kommt, liegen nur 23 km hinter San Kamphaeng oder etwa 34 km von Chiang Mai entfernt und sind allemal einen Abstecher wert.
Der Nationalpark Doi Inthanon ist mit Thailands höchstem Berg und wunderschönen Wasserfällen wie den Wachirithan oder den Mae Klang für Naturfreaks ein Muß. Der 2554 Meter hohe Gipfel ist komplett von Farnen und Flechten eingeschlossen.
In der Provinz Sukothani kann man einen riesigen bronzenen Buddhakopf in dem Tempel Wat Chedi Luang bestaunen.
 Im Mae Sa Tal befinden sich die Wasserfälle Mae Rim und Mae Sa, an denen man noch Bergstammsiedlungen findet. Ein Elefantencamp befindet sich ebenso dort. Die Führer der angebotenen Dschungel-Trecks sprechen neben meist noch drei weiteren Dialekten, auch Thai und Englisch. Einen ersten Eindruck über diese Bergvölker kann man sich auch in der Chiang Mai Universität verschaffen. Eine Ausstellung in einem kleinen Museum dort zeigt traditionelle handwerkliche Kunst der Thai-Celadon Fabriken, die ca. 6 km nördlich von Chiang Mai liegen. |
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